Wein und Pornographie stehen in Frankreich auf einer Stufe

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In Frankreich sind Regierung und Parlament offenbar wild entschlossne, die Werbebeschränkungen für Alkohol, die aus dem Evin Gesetz von 1991 resultieren noch weiter zu verschärfen. Nach dem kürzlich gefassten Senatsbeschluss war dies vor allem von französischen Weinbloggern befürchtet worden.

Laut einem Bericht des Decanter kursiert in Frankreich seit gestern die Kopie eines Gesetzentwurfes, der vorsieht künftig Alkohol im Internet genauso zu behandeln wie Pornographie. Demnach müssten dann angeblich alle Seiten, die sich mit alkoholischen Getränken wie Wein beschäftigen zu normalen Tageszeiten abgeschaltet werden, wenn Kinder und Jugendliche das Internet unbeaufsichtigt nutzen können. [...]

Mehr Infos dazu finden Sie im Schaumweinblog.

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Veröffentlicht in Blogosphäre

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I
Schön, diesen Hinweis auf den Artikel des Schaumweinblogs hier zu finden. Ich hatte übrigens schon im Juli einen mit der gleichen Überschrift hier veröffentlicht:<br /> <br /> http://weingut-lisson.over-blog.com/article-21134208.html
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4
Es macht immer die Dosis aus, welcher Schaden durch das Wentrinken entsteht. Der gesundheitliche Schaden des Trinkers sollte einmal in Relation zum Schaden der in Trunkenheit entsteht gesetzt werden.<br /> Ein Punkt der nie wirklich in den Medien veröffentlicht wird.
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S
Schädlich SEIN kann beides, schädlich sein MUSS aber nicht beides. Das ist wohl ein Fakt. Die Frage ist doch eigentlich weniger pro oder contra Alkohol (oder Pornographie), sondern eher pro oder contra persönliche Freiheit. Ich persönlich halte nicht viel von solchen Einschränkungen - unabhängig vom Thema.
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M
Ob Alkohol schädlich ist oder nicht ist eine Frage der Menge, der Häufigkeit, des Lebensalters und der Art des Konsums. Wer Alkohol in geringen Mengen geniessen kann, darf das auch - anders sieht es bei Missbrauch und Abhängigkeit aus. Gegen Abhängigkeit hilft aber ein Alkoholverbot überhaupt nichts - Sucht braucht eine Therapie, kein Werbeverbot. Was wir brauchen ist ein bewusster Umgang mit Alkohol und einen Schutz der Jugend vor unkontrolliertem Konsum, der in die Abhängigkeit führt. Dass Alkohol ein Suchtmittel ist, eine Droge also, Suchtpotential besitzt und zur Abhängigkeit führen kann, ist Realität - was aber nicht bedeutet, dass man den Genießern den Genuss verderben muss.
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R
@ Alfred<br /> So ziemlich alles kann schädlich für den menschlichen Körper sein. Jeden Tag fallen Leute von der Leute und verletzen sich mitunter schwer. Soll man deshalb Leitern verbieten? Sie nur an Erwachsene abgeben? Einen Leiter-Führerschein verlangen?<br /> Der Staat traut seinen Schäfchen offenbar nicht mehr zu, für sich selbst entscheiden zu können. <br /> Traurig.
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