Bauplan für einen Blogartikel

Veröffentlicht auf von overblog-de

Es gibt wohl unzählige Methoden einen Blogartikel zu schreiben. Dem einen fallen die Themen in den Schoss, ein Anderer schreibt frei aus dem Bauch heraus ohne festes Konzept. Manch einer ist jedoch neu im Schreiben von Blogartikel und weiß nicht so recht wie er das Ganze starten soll. Für all diejenigen, die sich zu Letzteren zählen hier einen kleine Hilfe:

 

 

undefinedZu Beginn möchten wir Autorenlegende Ernest Hemingway aufgreifen, der in "Ernest Hemingway on Writing" zitiert wird. Laut Hemingway muss ein guter Artikel folgende Eigenschaften besitzen: Er muss...

 

1. wahr

2. relevant

3. knapp

4. präzise

5. einfach

6. emotional sein

7. eine Einladung zum Gespräch bieten

 



Natürlich helfen dieses Eigenschaften erst wenn man auch ein Thema gefunden hat, über das man schreiben kann. Denn das kostet wirklich Zeit. Da es hier kein Geheimrezept gibt schauen wir dem erfolgreichen Problogger Darren Rowse über die Schulter. Die geschilderten Abläufe sind ein Mix aus drei Beiträgen auf Problogger, daher kann er es jetzt schon ganz anders halten.

 

1. Zunächst werden mögliche Themen überlegt und in einer Textdatei festgehalten  

    (Themen erhält er beim durchforsten seiner über 500 RSS-Feeds)

 

2. Man sucht sich ein Thema aus und macht ein neues Textfile auf und arbeitet daran weiter.

    Jeder Post bekommt so ein eigenes Textfile und liegt im Ordner (Beiträge in Bearbeitung)

 

3. Darren fast seine Aufzeichnung in einem Satz zusammen, damit er das Textfile gedanklich und
    inhaltlich zuordnen kann

 

4. Jetzt listet er die Kerninhalte in Stichpunkten auf

 

5. Darren denkt nun an frühere Beiträge; so erinnert er sich an weitere Einzelheiten und findet Beiträge für
    interne Links

 

6. Abschließend wird das Textfile mit den Topicideen geöffnet und der neue Topic durchläuft Schritt 2 bis 6.

 

7. Sind die Posts soweit fertig, überlegt sich Darren in welcher Reihenfolge und wann die Beiträge erscheinen.
    Jetzt schnappt er sich seinen Beitrag und beginnt daran zu tippseln

 

8. Von den so entstandenen Posts will Darren jeden Tag einen auf Problogger veröffentlichen (Stand 2006)




Quelle Blogatelier

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M
Posts, Textfile, Topic - könnt ihr wirklich keine normale Sprache mehr? Die, die eure Hilfe brauchen verstehen das oftmals nicht. Die, die das alles verstehen brauchen eure Hilfe kaum, bzw. sie verstehen auch, wenn man von Beiträgen, Notizen Textbausteinen usw. schreibt. <br /> Ihr macht euch nicht einmal die Mühe, eure fettgedruckten Einleitungssätze durchzulesen, bevor ihr sie abschickt. Sooooo eilig?<br /> <br /> Ansonsten stimmts! Ich mache mir auch Notizen zu Themen, die mir einfallen, die ich in einem Ordner sammele. Evtl. recherchiere ich dazu noch etwas, bevor ich schreibe. Dann kommt der Aufbau des Beitrags - eine Überschrift, die Interesse weckt, Eine Einleitung, die Lust zum Weiterlesen macht, die Informationen, die ich rüberbringen will. Ich versuche so zu schreiben, dass es der geneigte Leser auch emotional nachvollziehen kann - sich damit evtl.identifiziert, sich angesprochen fühlt. Dann noch eine entspannte Bemerkung zum Schluss.<br /> Da ich hauptsächlich unterhalten will, behandele ich meine Leser wie Gesprächspartner. Daher bekomme ich auch Kommentare.
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