Wir haben acht Irrtümer aufgegriffen, die im Markt zum Thema Blogvermarktung kursieren. Wir wollen damit weitere Information und Vertrauen aufbauen, um Blogs und die Vermarktung von Blogs auch in Deutschland weiter voran zu bringen. Mit unseren Freunden von Blog.de haben wir hierzu die 8 Irrtümer der Blogvermarktung zusammengestellt um mit veralteten Vorurteilen und Klischees aufzuräumen.
„8 Irrtümer beim Thema Blogvermarktung“
1. „Blogger mögen keine Werbung“
Stimmt nicht: Studien haben gezeigt, dass Blogger Werbung durchaus akzeptieren, wenn diese „Begegnung“ freiwillig geschieht. Ein Drittel der Blogger schreibt mitunter selbst über Produkte und Marken. Ein weiteres Drittel denkt positiver über Firmen, die selbst ein Corporate-Blog betreiben.*
2. „Blogs sind irrelevant für die Werbewirtschaft“
Keinesfalls. Weltweit lesen 31% täglich, 40% der aktiven Internetnutzer mindestens wöchentlich Blogs. Allein in Deutschland betreiben bereits knapp 28% der aktiven Internetznutzer ein eigenes Blog - Tendenz steigend. Als Blog-Leser, die mindestens einmal wöchentlich Blogs lesen, können sich bereits 41 % der Deutschen bezeichnen.
3. „Man kann mit Blogs kein Geld verdienen“
Falsch: Es gibt zahlreiche Arten mit seinem Blog ein bisschen dazu zu verdienen. Die Palette geht von Google Adwords über bezahltes Bloggen bis hin zur Einbindung von Affiliate- Programmen wie beispielsweise das von Amazon. Auch integrierte Erlösmodelle von Blog-Hostern wie Overblog und bald auch blog.de, die den Blogger an den erzielten Werbeumsätzen beteiligen, sind möglich. Der Verdienst ist in Deutschland zwar noch nicht so groß wie in den USA oder Frankreich, aber auch hierzulande ist es möglich, das Bloggen zu einer effektiven Einnahmequelle zu machen.
4. „Blogs sind ein Nischenprodukt für Freaks“
Blogger sind die wohl einflussreichste Teilnehmergruppe im Web2.0, denn sie sind mehrheitlich „investigative Multiplikatoren“ – Konsumenten, die mehr wissen wollen, Informationen weitergeben und gut vernetzt sind.** Dabei gestalten sie das Internet aktiv mit. In den USA werden Blogger bereits als „most influential, valuable audience“ (http://advertisers.federatedmedia.net/) gehandelt. Unternehmen können ihre Werbekampagnen nun auch dieser wichtigen Zielgruppe zugänglich machen.
5. „Blogvermarktung ist ein Hype und hat keine Zukunft“
Für Blogwerbung erwartet man in den USA 2009 zum ersten Mal ein Marktvolumen von über 500 Mio USD (Emarketer-report on US-Blogosphere, May 2008). In Europa und speziell in Deutschland war Blogwerbung bisher aufgrund geringer Reichweiten für Agenturen noch gar nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich. Anbieter wie mokono und Overblog schließen hier nun eine Lücke.
6. „Blogs verstehen sich als Konkurrenz zu klassischen Medien“
Blogs und klassische Medien sollen und können parallel existieren. Blogvermarktung stärkt die Medienvielfalt dazu noch. Nur für die wenigsten Blogger in Deutschland ist das zeitintensive Bloggen bereits heute eine relevante Einnahmequelle. Verbessern sich aber die Ertragsmöglichkeiten für einzelne Blogger, so darf man sich auch auf eine nachhaltigere Vergrößerung der Blogosphäre – und damit eine vielfältigere Medienlandschaft mit professionellen Blogs freuen.
7. „Die Effizienz von Kampagnen kann in der Blogvermarktung nicht gemessen werden“
Grundsätzlich gibt es in Blogs die gleichen technischen Trackingmöglichkeiten wie auf anderen Webseiten auch. Die Reichweite eines Blogs oder einer Blogplattform lässt sich exakt messen und die Marketingleistung einer Kampagne nach den bekannten Prinzipien auswerten. Auch andere Messwerte sind in der Blogvermarktung möglich, beispielsweise die Zählung von Wortnennungen einer Marke oder eines Kampagnenthemas. Mokono und Overblog liefern bereits Auswertungen zum Erfolgsstatus einer Kampagne an seine Kunden.
8. „Marketiers scheuen Blogvermarktung, da es kaum eine Kontrolle über die Marke gibt“
User-Generated Content kann man zwar nicht kontrollieren, aber beeinflussen. Deshalb gibt es auch hier bereits Regelungen. Overblog schließt beispielsweise einen Vertrag mit den Bloggern ab, um auf beiden Seiten Rechte und Pflichten zu klären. Im Vorfeld der Werbeschaltung wird der betreffende Blog natürlich auch auf seine Inhalte hin überprüft. Generell gilt: Werbung im Social-Media Umfeld hat dann gute Aussicht auf Erfolg, wenn sie interaktiv gestaltet ist und im besten Fall die Nutzer aktiv miteinbezieht.
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